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Die Physiker

Am 2. Februar 2015 erlebten 104 Schüler/innen aus dem 2., 3., 4. und 5. Jahrgang „Die Physiker“ im Volkstheater in Wien. Der Klassiker von Friedrich Dürrenmatt wurde von Elias Perring modern inszeniert. Die Hauptrollen dieses Theaterstücks:  Rainer Frieb als „Ernst Heinrich Emesti“, Thomas Kamper als „Johann William Möbius“, Erich Schleyer als „Herbert Georg Beutler“ und Vera Borek als geisterhafte Irrenärztin Doktor Mathilde von Zahnd.

„Die Welt ist in die Hände einer verrückten Irrenärztin gefallen.“

"Die Physiker"

„Entweder bleiben wir im Irrenhaus, oder die Welt wird eines. Entweder löschen wir uns im Gedächtnis der Menschen aus, oder die Menschheit erlischt.“

"Die Physiker"

„Es gibt für uns Physiker nur noch die Kapitulation vor der Wirklichkeit. Sie ist uns nicht gewachsen. Sie geht an uns zugrunde. Wir müssen unser Wissen zurücknehmen."

"Die Physiker"

 

Dokumentationsbeitrag – Die Physiker
Andreas Kohl, 2AK Schuljahr 2014/15


Am Montag, dem 02.02.2015, unternahmen die Schülerinnen und Schüler aus dem 2. bis 5. Jahrgang der HAK Oberwart eine Theaterfahrt nach Wien in das Volkstheater, um uns die Komödie „Die Physiker“ anzusehen. Organisiert wurde die Fahrt von unseren Deutsch-Professoren Mag. Brigitte Schurmann und Mag. Harald Himmler, wobei uns auch Frau Professor Mag. Margit Wilfinger begleitete.

Regie: Elias Perrig
Bühne: Wolf Gutjahr
Kostüme: Katharina Weissenborn
Dramaturgie: Elisabeth Geyer

Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd, Irrenärztin: Vera Borek
Johann Wilhelm Möbius, Patient: Thomas Kamper
Herbert Georg Beutler, genannt Newton, Patient: Erich Schleyer
Ernst Heinrich Ernesti, genannt Einstein, Patient: Rainer Frieb
Marta Boll, Oberschwester/Frau Missionar Lina Rose: Claudia Sabitzer
Richard Voß, Kriminalinspektor: Thomas Bauer
Missionar Oskar Rose/Uwe Sievers, Oberpfleger: Günther Wiederschwinger
Monika Stettler, Krankenschwester: Annette Isabella Holzmann

Die Komödie „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt spielt im Zeitalter des Kalten Krieges in einer Nervenklinik in Schweiz und handelt von drei Physikern, die sich als Patienten ausgeben, um eine Entdeckung geheim zu halten. Die handelnden Personen sind Ernst Heinrich Ernesti, Johann William Möbius und Herbert Georg Beutler und die Irrenärztin Dr. Mathilde von Zahnd.
Ein weiterer Mord an einer Krankenschwester erschüttert das Personal. Während alle Patienten in den Neubau verlegt wurden, bleiben drei verrückte Physiker weiterhin im Altbau wohnen. Erst vor drei Monaten ermordete Georg Beutler, der sich für Newton hält, seine Krankenschwester. Natürlich konnte er nicht eingesperrt werden, weil er geistig nicht zurechnungsfähig ist. Nun ermordete Ernst Heinrich Ernesti, der sich für Albert Einstein hält, auch seine Krankenschwester. Der Inspektor legt der Fräulein Doktor, der Chefin des Sanatoriums nahe, anstatt der Schwestern starke Pfleger einzustellen. Jedoch hält Fräulein Doktor dies noch nicht für nötig. Der Inspektor, der Einstein gerne vernehmen möchte, muss leider darauf verzichten, weil er versucht sich mit Geige-Spielen zu beruhigen.
Währenddessen gesellt sich Newton zum Inspektor und versucht ihm zu erklären, dass er nicht verrückt und in Wirklichkeit Einstein sei, aber er möchte Ernesti nicht verwirren und gibt sich deshalb als Newton aus. Der dritte im Bunde ist der Physiker Johann Wilhelm Möbius. Er behauptet, ihm sei der König Salomo erschienen und befindet sich deshalb in diesem Sanatorium. Möbius‘ Frau hat neu geheiratet und möchte mit ihrem neuen Lebensgefährten und ihren Kindern wegziehen. Deshalb beschließt sie, dass Möbius seine Kinder wenigstens einmal sehen sollte. Der verwirrte Physiker erinnert sich an seine Frau und ist stolz auf seine Kinder. Zuerst läuft alles sehr harmonisch ab, aber dann beginnt Möbius böse zu werden und verlangt, dass seine Familie gehen soll. Schwester Monika, die für Möbius‘ Pflege zuständig ist, gesellt sich zu ihm und gesteht, dass sie ihn nicht für verrückt halte und sich in ihn verliebt habe. Möbius eröffnet ihr, dass er nur so schroff zu seinen Kindern war, damit sie ihn vergessen und glücklich werden können. Schwester Monika ist überzeugt davon, dass Möbius ein intelligenter Mann ist und möchte ihn heiraten. Möbius hat sich ebenfalls in Schwester Monika verliebt, aber er weiß nun, dass sie sein Geheimnis durchschaut hat. Er sieht deshalb keinen anderen Ausweg mehr, als sie ebenfalls zu ermorden. Wieder ist der Inspektor im Sanatorium; er hat drei Mörder gefunden, die er mit gutem Gewissen nicht verhaften muss. Inzwischen wurden anstatt der Schwestern auch Pfleger eingestellt, die sich um die Drei kümmern sollen. Dann offenbaren die Drei ihr Geheimnis – keiner von ihnen ist verrückt. Möbius behauptet, ihm sei der König Salomo er-schienen, damit er in ein Sanatorium komme, um die Welt vor seinen wis-senschaftlichen Entdeckungen zu schützen. Die beiden anderen sind eben-falls nicht verrückt, sondern Physiker, die für jeweils einen Geheimdienst arbeiten. Möbius erklärt den beiden, dass sie das Gedachte nicht mehr zurücknehmen könnten, aber dass es für die Welt und die Menschen manchmal besser sei, etwas nicht zu erfahren, weil sie sich damit schaden würden. Möbius will den Fortgang der Physik und auch ihre Freiheit bewahren. Er überzeugt seine beiden „Mitinsassen“, dass sie alle hier im Sanatorium bleiben sollten, um die Menschen vor ihren Erkenntnissen zu schützen. Gerade als sich die drei Physiker einig waren, kommt das Fräulein Doktor und eröffnet ihnen, dass sie Möbius Aufzeichnungen bereits kopiert habe, bevor er sie vernichten konnte. Sie verkündet stolz, dass ihr der König Salomo erschienen sei und so schlägt sie nun große Gewinne aus diesen Aufzeichnungen. Am Ende setzen sich die drei Physiker und beginnen einander zu erzählen wer sie sind, nämlich Newton, Einstein und Salomo.
Selbsteinschätzung
Ich persönlich fand die Komödie „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt wirklich interessant und die Wendung gegen Ende des Stückes sehr spannend.
Dürrenmatt weist in diesem Stück auf die Gefahren der Forschung hin. Es wird in immer mehr Richtungen geforscht und immer bedeutsamere Erkenntnisse werden gewonnen. Erfolge in der Forschung können uns bei-spielsweise helfen, Krankheiten zu heilen oder Beschwerden zu lindern. Sie können aber auch weitreichendere Folgen haben und tiefer in Bereiche eingrei-fen, als der Mensch überhaupt befugt ist. Ein Beispiel dafür wäre die Genmanipulation. Mithilfe veränderter Gene soll der Ertrag, den der Anbau von Getreide liefert, vermehrt werden. Auch an Menschen wurde und wird die Genveränderung getestet. In anderen Ländern wurde schon so weit geforscht, dass sie zu dem Ergebnis gekommen sind, dass die befruchtete Eizelle schon verrät, wie ein Kind aussehen kann, um sie bei Bedarf zu verändern. In Österreich ist dies zum Glück nicht der Fall. Dies sind Bereiche, in die der Mensch nicht eingreifen und der Natur ihren Lauf lassen sollte, wie auch beim Thema „Klonen“. Auch in diesem Bereich versuchten sich die Menschen und dies auch mit Erfolg. Ist es uns Menschen erlaubt in diese „Bereiche“ einzugreifen? Ich meine nicht, denn es kann sehr gefährlich werden, wenn mit Genen experimentiert wird, weil es nicht nur bei den Erforschungen für die Heilung von Krankheiten bleibt.
Auch wurden schon viele Erfindungen hervorgebracht, mit denen sich die Welt zerstören lässt, wenn sie falsch eingesetzt werden, zum Beispiel die Atombombe.
Dieser Schritt war vielleicht ein großer für die Wissenschaft und die Technik, aber ein gefährlicher für die Kriegsführung. Gerät solch eine Erfindung in die falschen Hände, kann dies katastrophale Folgen haben.
Natürlich soll dies nicht heißen, dass die Menschen nicht mehr forschen sollen. Nein, denn sie machen dadurch auch große nützliche Fortschritte, denn ansonsten wären wir weder in der Medizin, noch in der Technik so weit, wie wir heute im 21. Jahrhundert sind.
Leider sehen viele auch nur den Profit, der aus neu gewonnenen Erkenntnissen geschlagen werden kann. Die Wissenschaft sollte nicht verkauft werden, sondern, wie Möbius es sagte, „frei“ bleiben. Auch die Frage der Verantwortung stellen sich die meisten nicht. Wer trägt die Verantwortung, wenn eine Erfindung oder eine Erkenntnis missbraucht wird? Der Forscher, oder jener, der sie nutzt?
Niemand nimmt diese Verantwortung gerne auf sich, denn wenn etwas schief geht oder falsch läuft, möchte niemand der Schuldige sein.
Einstein meinte, dass Möbius die Pflicht hätte die Menschen an seinen Entdeckungen teilhaben zu lassen. Natürlich sollen die Wissenschaftler und Forscher ihre Er-kenntnisse nicht immer für sich behalten, sie müssen selbst entscheiden, ob die Welt und die Menschen damit umgehen können. Dies kann jeder nur für sich entscheiden und Möbius tut genau dies. Er glaubt nicht, dass die Menschen mit seinen Erkenntnissen umgehen könnten, sondern, dass sie sich damit nur schaden würden. Der gegenteiligen Meinung dazu ist Newton. Er findet, dass die Wissenschaftler nicht für die Verwendung ihrer Erkenntnisse zuständig sind, sondern nur für das Erforschen. Möbius hat es richtig erkannt, denn was einmal erforscht und gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden.
Es gibt Erfindungen, die den Menschen nützlich sind, aber auch welche, die nicht in die Hand von Menschen gehören und am besten verkannt bleiben sollten. Möbius sagte: „Die Pflicht eines Genies ist es, verkannt zu bleiben.“ Meiner Ansicht nach muss ein Genie nicht verkannt bleiben, aber es sollte wissen, wann die Weitergabe seines Wissens der Welt schadet und wann nicht.
Wir Menschen glauben, „alles“ erforschen zu können, aber wir werden nie „alles“ wissen. Je tiefer wir forschen, umso mehr Fragen treten auf, denn „alles“ werden wir nie erfahren.    

Verwendete Literatur:
keine Primärliteratur verwendet

Sekundärliteratur
Theaterzettel ausgeteilt bei der Theaterfahrt am 02.02.2015
Internet, Link (eingesehen am 01.03.2015 um 15:42 Uhr):
http://www.volkstheater.at/home/premieren/1712/Die+Physiker

 

Dokumentationsbeitrag – Die Physiker
Chiara Garber, 4BK Schuljahr 2014/15


Am Montag, dem 2. Februar 2015 besuchten wir, die Schülerinnen und Schüler der 4BK gemeinsam mit weiteren Schülerinnen und Schülern der HAK Oberwart das Volkstheater in Wien. Dort sahen wir uns das Theaterstück „Die Physiker“ von Elias Perrig an. Organisiert wurde die Theaterfahrt von unserer Deutsch-Professorin Mag. Brigitte Schurmann.
Die Komödie spielt in einer Irrenanstalt, in der ein Wissenschaftler namens Johann Wilhelm Möbius freiwillig sein Leben verbringt, um die Welt vor seinem Wissen zu schützen.

Friedrich Dürrenmatts Komödie „Die Physiker“ wurde im Jahr 1962 in Zürich uraufgeführt und zählt bis heute zu den meistgespielten Stücken. Die Prämiere der von Elias Perrig inszenierten Fassung fand am 14. November 2014 im Volkstheater Wien statt.


Wichtige handelnde Personen des Stücks: Irrenärztin Mathilde von Zahnd (Vera Borek), Johann Wilhelm Möbius (Thomas Kamper), Herbert Georg Beutler, welcher sich Newton nennt (Erich Schleyer), Ernst Heinrich Ernesti, genannt Einstein (Rainer Frieb), Richard Voß, Kriminalinspektor (Thomas Bauer) und die Oberschwester Martha Boll (Claudia Sabitzer).

Geschrieben wurde das Stück von Friedrich Dürrenmatt, neu und modern inszeniert von Elias Perrig. Regie führte ebenfalls Elias Perrig. Für die gesamte Gestaltung der Bühne war Wolf Gutjahr verantwortlich. Die Kostüme wurden von Katharina Wiessenborn gestaltet.  Die Dramaturgie übernahm Elisabeth Geyer.

Friedrich Reinhold Dürrenmatt wurde am 5. Januar 1921 in Konolfingen geboren. Nach dem Abitur im Jahr 1941 studierte er in Bern Literatur, Philosophie und Naturwissenschaften. Er heiratete Lotti Geißler, und die beiden bekamen drei Kinder.
1945 veröffentlichte er seine erste Erzählung „Der Alte“ in einer Berner Tageszeitung, und am 19. April 1947 wurde sein erstes Theaterstück, „Es steht geschrieben“, das erste Mal aufgeführt. 1956 veröffentlichte er das Stück „Der Besuch der alten Dame“, und 1962 „Die Physiker“. Durch diese beiden Stücke erlangte er weltweite Bekanntheit. Am 14. November 1990 starb Dürrenmatt.
Elias Perrig wurde im Jahr 1965 in Hamburg geboren und arbeitet als Regisseur in der Schweiz. Perrig studierte Biochemie und anschließend übernahm er eine Regie-Assistenz im Theater. Er arbeitete in verschiedenen Theatern wie zum Beispiel dem Theater Lübeck und dem Staatstheater Kassel. Von 2006 bis 2012 war Perrig Schauspieldirektor im Theater in Basel.

In einer Irrenanstalt passieren mysteriöse Morde an Krankenschwestern. Kriminalinspektor Richard Voß bekommt diesen Fall zugeteilt und begibt sich in die Irrenanstalt um den einzelnen Bewohnern, mit einem besonderes Augenmerk auf die Insassen Johann Wilhelm Möbius, Herbert Georg Beutler, welcher glaubt Newton zu sein, sowie Ernst Heinrich Ernesti alias Einstein, Fragen zu diesen Vorfällen zu stellen. Ziemlich schnell stellt sich heraus, dass alle drei Patienten sehr verwirrt und auch eigenartig sind.
Während Newton immer am Klavier, spielt um sich zu beruhigen, verkleidet sich Ernst Heinrich Ernesti, stets übertrieben, als Einstein und lebt und verhält sich auch so, wie in dieser Zeit üblich. Möbius ist eher zurückhaltend. Nach längeren Recherchen stellt sich heraus, dass Einstein sowie Newton jeweils eine Krankenschwester ermordet hatten.
Die Irrenärztin, welche zugleich Leiterin dieses Institutes ist, hat den Inspektor und auch die Patienten immer unter Kontrolle. Möbius freundet sich mit der Oberschwester Martha Boll an, letztendlich verlieben sich die beiden. Die Oberschwester möchte mit Möbius aus der Anstalt fliehen, um ein neues Leben anfangen. In der Nacht, in der die Flucht stattfinden soll, wird die Frau aber ermordet. Möbius führte diese Tat durch und von diesem Moment an werden in der Anstalt härtere Facetten aufgezogen. Ab sofort werden die drei Wissenschaftler von Männern betreut.
Der Alltag kehrt wieder in die Anstalt ein, bis sich eines Tages zuerst Einstein und dann auch Newton als Mitglieder verschiedener Geheimdienste outen. Sie haben sich in die Irrenanstalt einschleusen lassen, um Möbius auszuforschen. Die beiden Männer wissen, dass dieser nicht verrückt ist, sondern freiwillig ins Irrenhaus gegangen ist, um die Welt vor seinem Wissen zu schützen.
Es stellt sich heraus, dass jeder der Geheimdienstmitarbeiter eine Krankenschwester umgebracht hatte, weil sie das Geheimnis, dass sie in Wirklichkeit nicht irre sind, sondern Möbius anwerben wollen, aufgedeckt hatten. Jeder der beiden Geheimdienstmitglieder versucht, den Wissenschaftler für sich zu gewinnen, um an die Skripten des Mannes zu kommen.
Doch plötzlich kommt die Irrenärztin Mathilde von Zahnd in den Raum und erklärt, dass sie schon lange Zeit wisse, dass Möbius nicht irr, und Einstein und Newton vom Geheimdienst geschickt wurden. Bevor Möbius seine Skripten verbrannt hatte, konnte Zahnd diese noch vervielfältigen, und so ist die Welt doch nicht vor seinem Wissen geschützt.

Selbsteinschätzung
Mir persönlich hat das Theaterstück sehr gut gefallen. Es war sehr spannend und vor allem lustig. Das Büh-nenbild wurde sehr einfach gestaltet, hatte jedoch vor allem zum Ende hin eine große Wirkung.
„Entweder bleiben wir im Irrenhaus, oder die Welt wird eines. Entweder löschen wir uns im Gedächtnis der Menschen aus, oder die Menschheit erlischt“ (1)
Johann Wilhelm Möbius äußert diese Aussage während des Stückes. Der Mann befindet sich freiwillig in einer Irrenanstalt. Er behauptet, er werde andauernd von einer inneren Stimme begleitet und angewiesen. Jedoch ist er überhaupt nicht verrückt, sondern möchte sein Umfeld einfach nur vor seinem Wissen schützen. Ich glaube, dass man diese Situation irgendwie auch auf die heutige Zeit wiederspiegeln kann. Ich bin davon überzeugt, dass es auch heute Wissenschaftler gibt, die eine Entdeckung, aus Angst, der Gesellschaft zu schaden, nicht publik machen.
Es gibt aber auch Wissenschaftler, die Entdeckungen gemacht haben, diese weitergegeben haben und der Menschheit dadurch großen Schaden zugefügt haben. Marie Curie entdeckte die Radioaktivität, und mit dieser auch sehr wichtigen Erfindung hat auch das Unheil seinen Lauf genommen. Basierend auf diesem Wissen wurde auch die Atombombe von Julius Oppenheimer gebaut. Durch die Atombombe wurde bereits ein im-menser Schaden angerichtet und ich bin der festen Überzeugung, dass sie auch in Zukunft noch viel Not und Elend bereiten wird.  
Im 21. Jahrhundert ist auch die Gentechnik schon sehr weit ausgeschritten. Mittlerweile wäre es ohne Probleme möglich, Babys zu „designen“, also nach den Wünschen der Eltern „herzustellen“. Vor einigen Wochen wurde erst darüber berichtet, dass in Großbritannien ein Kind mit dem Genmaterial von zwei Frauen und einem Mann gezeugt wurde. Einige Teile des Erbgutes der zweiten Frau wurden in die Eizelle der ersten Frau eingesetzt, um gewisse Merkmale zu erhalten. Einerseits ist die Gentechnik schlecht, andererseits hat sie aber auch etwas Gutes. Durch die Gentechnik können Krankheiten verhindert werden.
Aber auch, bei den Pflanzen ist die Gentechnik nicht so schlecht wie viele Menschen glauben. Eine Baumwollart wurde zum Beispiel im Genotypus so verändert, dass sie nun gegen Larven resistent ist, das heißt, die Baumwolle wird nicht mehr durch Larven zerstört. Früher wurde gegen diese Larven Gift gespritzt und darunter litt nicht nur die Qualität, sondern auch die Umwelt. Mir persönlich ist es lieber, wenn die Pflanze genetisch verändert wurde und dadurch kein bzw. weniger Spritzmittel benötigt wird.
„Die Welt ist in die Hände einer verrückten Irrenärztin gefallen“ (2)
Zu Beginn des Stückes wirkt es so, als wären wirklich alle drei Physiker irr und die einzig normale Person ist die Irrenärztin. Während der Komödie wendet sich aber das Blatt und es stellt sich heraus, dass die einzige Person, die wirklich verrückt ist, die Leiterin der Irrenanstalt ist. Sie ist nur auf die Skripten des Möbius aus und versucht nun mit diesen, Macht zu erlangen.
Die Komödie „Die Physiker“ wurde bereits vor 40 Jahren das erste Mal in einem Theater uraufgeführt. Ich glaube, wenn man diese Information erhält, und das Theaterstück nicht kennt, könnte man meinen, dass dieses nicht mehr zeitgemäß ist, was aber nicht stimmt. Denn auch heute werden mit Sicherheit zum Beispiel Menschen von Geheimdiensten, wie dem FBI, überwacht. Es werden oftmals auch unschuldige Menschen ausspioniert und verfolgt. Erst im Jahr 2014 wurde bekannt, dass die NSA alle möglichen Daten von verschiedenen Politikerinnen und Politikern, großen Firmenchefs aber auch von normalen Durchschnittsbürgern illegal speicherte.  
Im Theaterstück ermorden die beiden Geheimdienstmit-arbeiter jeweils eine unschuldige Krankenschwester, nur weil diese die wahre Identität der jeweiligen Person erkannt hat. Auch der Wissenschaftler Möbius tötet eine Pflegerin, zu der er kurzzeitig auch eine innige Beziehung aufgebaut hat, nur um sein Geheimnis, dass er selbst nicht verrückt ist, zu bewahren. Ich glaube, dass man auch diese Taten auf das wirkliche Leben übertragen kann. In diversen Fällen, welche polizeilich aufgearbeitet werden, stellt sich während der Ermittlungen heraus, dass der Haupttäter der die Haupttäterin einen oder viele Mitwisser getötet hat, nur um sich selbst zu schützen. Die verbrochene Tat soll um keinen Preis der Welt an das Tageslicht gelangen und so wird oftmals nicht einmal vor Mord zurückgeschrocken.
Abschließend kann ich sagen, dass das Theaterstück sehr gelungen ist. Ich empfehle die Komödie jedem, der sich gerne interessante Stücke mit einer unerwarteten und außergewöhnlichen Wendung ansieht.
Sekundärliteratur
Gedanklich übernommen aus:


•    „Theaterzettel“ zur Nachbereitung des Vorstellungsbesuches vom  2. Februar  2015

•    http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_D%C3%BCrrenmatt
•    http://www.volkstheater.at/home/premieren/1712/Die+Physiker
•    http://de.wikipedia.org/wiki/Elias_Perrig
•    http://www.welt.de/wissenschaft/article117370869/Wozu-gentechnisch-veraenderte-Pflanzen-gut-sind.html


Durchgelesen am 6. März 2015 um 16:30 Uhr

Inhaltlich übernommen aus:

(1)    Theaterzettel zur Nachbereitung des Vorstellungbesuches vom 2. Februar 2015 Seite 1, ausgehändigt von Frau Professor Mag. Brigitte Schurmann

(2)    Theaterzettel zur Nachbereitung des Vorstellungsbesuches vom 2. Februar 2015 Seite 1, ausgehändigt von Frau Professor Mag. Brigitte Schurmann