kulturreise09

 

Am Montag, dem 20. April 2009 ging es für uns, die Schülerinnen und Schüler der 4BK, gemeinsam mit unserer Klassenvorständin und Deutschprofessorin, Mag. Brigitte Schurmann, los nach Italien. Früh morgens um 06:00 Uhr starteten wir von Oberwart und fuhren über Laibach in die italienische Hafenstadt Triest. In der ehemaligen K&K-Stadt machten wir einen zweistündigen Aufenthalt. Neben dem Piazza dellÚnita und der Basilica di San Giusto besichtigten wir das Schloss Miramare, welches über einen wunderschönen Meerblick und eine prächtige Parkanlage verfügt. Danach ging unsere Reise weiter über Padua und Bologna bis in die Toskana.

Am Nachmittag kamen wir voller Neugier auf den nächsten Tag im traditionsreichsten Kurort Italiens Montecatini Terme im Herzen der Toskana an. Sehenswert in dieser Stadt sind der Palazzo Tamerici, der Hauptplatz Piazza del Popolo, der Palazzo Excelsior und der Kurpark.

Am nächsten Tag ging es gleich nach dem Frühstück in die Kunststadt Pisa. Kaum ein Monument ist so berühmt wie der „Schiefe Turm von Pisa“. Als wir in Pisa ankamen, wurden wir schon von einer Vielzahl von Händlern begrüßt, die uns Uhren, Taschen usw. verkaufen wollten. Beim Schiefen Turm angekommen, wurden wir von einer äußert engagierten Führerin um viele Einzelheiten zur Stadt Pisa und ihren Gebäuden bereichert. Die Schieflage des Turms beruht auf dem Untergrund aus lehmigem Morast und Sand, der sich unter dem Gewicht verformt. Neben dem Schiefen Turm  besichtigten wir außerdem den Dom und die Taufkirche von Pisa.

Am Nachmittag ging es weiter in die Stadt Lucca. Im sicheren Ring ihrer Stadtmauern hat die Stadt Jahrhunderte unversehrt überstanden. Das macht Lucca zu einem der attraktivsten Orte der Toskana. Sehenswert sind neben der Stadtmauer außer-dem der Dom San Martino und das römische Amphitheater, wo sich heute allerdings Cafés und Geschäfte befinden. Auch in Lucca war unsere Stadtführerin sehr engagiert unseren Wissensstand zu erweitern, und erzählte uns viele interessante Dinge über die Stadt.

Am dritten Tag  bereisten wir Florenz, die Hauptstadt der Toskana. Florenz gehört zu den kunstreichsten Städten Europas und ist reich an unvergleichlich kostbaren Bauten, Monumenten, Skulpturen und Malereien. Unter anderem besichtigen wir den Dom von Florenz, den herrlichen Aussichtsplatz Piazzale Michelangelo und ein Pantheon der würdigsten Art. Außerdem spazierten wir über die Brücke Ponte Vecchio, welche als schönste Brücke über den Arno gilt und nur mit Juweliergeschäften bebaut ist. Natürlich interessierten uns auch die Einkaufsmöglichkeiten in Florenz. Unser ungewöhnlicher, aber sehr kompetenter Führer hatte uns viel mitzuteilen und vermittelte uns neben Informationen über die Stadt auch viele italienische Gegebenheiten und Gepflogenheiten, wie z. B. den Kaffee in Italien und über das „dolce vita“. Das Mittagessen war an diesem Tag ganz besonders. Wir fuhren zu einem Weingut, um dort typische italienische Speisen zu probieren und wir durften auch vom Wein der Toskana kosten. Vor dem Essen demonstrierte uns der Führer auf amüsante Art, mit roter Perücke und weißen Handschuhen, noch typische Gesten und Gebärden der Italiener.

Nach dem Essen ging es weiter in die Stadt Siena. Wir spazierten durch die Stadt bis zum Piazza del Campo, dem schönsten Platz Italiens. An diesem Platz finden regelmäßig Pferderennen statt, die unzählige Besucher in die italienische Stadt locken. Nach unserer Führung konnten wir dann an den unzähligen Souvenirständen einkaufen oder ein Eis essen gehen. Nach diesem informationsreichen Tag fuhren wir über San Gimignano, die Stadt der schönen Türme, zurück nach Montecatini Terme.

Am nächsten Tag stand eines der Highlights unsere Reise bevor. Wir besichtigten die Stadt Venedig. Obwohl das Wetter nicht mitspielte und wir die Stadt zunächst im Regen durchwanderten, konnten wir einen guten Eindruck von der Stadt bekommen. Nach dem Mittagessen lockerte es allerdings auf und als wir mit einem Schiff die Stadt verließen, schien wieder die Sonne. In Venedig besichtigten wir den Markusplatz, die Rialtobrücke, die Seufzerbrücke und den Dogenpalast und statteten der Galleria della Accademia einen Besuch ab. Außerdem sahen wir das älteste Café Europas, das Café Florian.

In unserer letzten Nacht in Italien nächtigten wir in Jesolo. Die Freizeit verbrachten die meisten von uns am Meer, einige sammelten Muscheln, und später  gingen wir noch ein bisschen einkaufen. Am Freitag, dem 24. April, fuhren wir wieder zurück nach Hause, voll beladen mit schönen Erinnerungen und dem Andenken an eine interessante und spannende Reise.

Claudia Milisits, 4BK