frankreich10

Projekt- und Kulturreise 2010
Frankreich – Côte d’Azur


Am 17. April 2010 war es endlich soweit, 33 Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgänge machten sich gemeinsam mit Frau Prof. Tschögl-Kremsner, Frau Prof. Leuschner und Buschauffeur Egon Wagner auf den Weg nach Frankreich.

Um 10:04 Uhr überquerten wir die Staatsgrenze Italiens. Die lange Fahrt wurde durch lustige Filme ein wenig aufgelockert. Müde erreichten wir um 14:55 Uhr unsere erste Unterkunft in Verona, das Hotel Sud Point. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir in der Stadt Verona, wo wir den Balkon von Romeo und Julia sowie die Arena besichtigen konnten. Nach dem Abendessen fielen wir alle müde ins Bett und freuten uns schon auf Frankreich.

Zeitig in der Früh ging es mit dem Bus weiter nach Frankreich. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir bereits um 12:34 Uhr das Meer bewundern. Um 14:53 war es dann soweit, wir überquerten die französische Staatsgrenze. Am Abend trafen wir in unserer zweiten Unterkunft, dem Hotel Campanile, ein. Dieses Hotel übertraf alle unsere Vorstellungen und wir fühlten uns sehr wohl. Einige von uns mussten sich jedoch zuerst einmal mit der <> „anfreunden“.

Während unseres dreitägigen Aufenthalts in Aix-en-Provence besuchten wir viele Städte. Am ersten Tag ging es nach Avignon, wo wir mit unserer Stadtführerin Katharina den Papstpalast und die Altstadt besuchten. Am Nachmittag hieß es „arbeiten“: Wir fuhren nach Aix-en-Provence und machten dort Straßenbefragungen bzw. Preisvergleiche. Danach hatten wir Freizeit und konnten die Stadt Aix selbst erkunden.
Am zweiten Tag führte uns unser Weg durch die Camargue nach Saintes-Maries-de-la-Mer und anschließend nach Arles. Dort konnten wir wieder die Stadt besichtigen. Am Nachmittag besuchten wir noch Les Beaux de Provence, eine mittelalterliche Stadt.


Am Mittwoch hieß es dann wieder Koffer packen. Bei einem Stopp in St. Tropez machten wir eine Bootsfahrt, wo wir die Häuser von Prominenten z. B. von Elvis Presly sahen. Nach einem Spaziergang in der Altstadt von Antibes und einem Besuch im Picasso-Museum trafen wir in unserem dritten Hotel, Hotel Terranga in Juan-les-Pin (Antibes), ein. Das Hotel lag nicht weit entfernt vom Strand – sehr zur Freude mancher Schülerinnen und Schüler.
Am vierten Tag fuhren wir mit dem Zug (SNCF) nach Monaco, wo uns unsere Stadtführerin Bernadette schon erwartete. Die Vorbereitungen für den Grand Prix liefen gerade auf Hochtouren, trotzdem widmeten wir unsere Aufmerksam dem kulturellen Reichtum der Stadt: wir besuchten die Kirche der Fürstenfamilie, wo Gracia Patricia, die Ehefrau vom ehemaligen Fürst Rainer, beerdigt wurde. Zu Mittag bestaunten wir die Wachablöse vor dem Schloss der Familie Grimaldi. Danach konnten wir noch shoppen gehen oder eine Kleinigkeit essen. Später ging es weiter nach Monte-Carlo, wo wir das Casino und die wunderschöne Parkanlage bewunderten. Um ca. 15:45 ging es mit dem Zug wieder zurück ins Hotel.

An unserem vorletzten Tag, am Freitag ging es noch in die Altstadt von Nizza. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung und wir mussten gemeinsam mit unserer Stadtführerin Bernadette Nizza vom Bus aus betrachten. Bernadette zeigte uns das Franziskanermuseum, den dazugehörigen Park, den Blumenmarkt und die Promenade des Anglais. Dort konnten wir uns wieder für ein paar Stunden unsere Zeit mit Besichtigungen vertreiben. Am letzen Nachmittag konnten wir unsere Freizeit selbst gestalten und noch einmal das Meer besichtigen oder letzte Souvenirs kaufen.
Die Vorfreude auf die Heimat war groß und so konnten nur einige in dieser Nacht ein paar Stunden schlafen, ehe es um 3:45 Uhr hieß, „AUFSTEHEN! Und ab nach Hause“.


Auf der 14-stündigen Fahrt wurde geschlafen, Musik gehört, Karten gespielt und vieles mehr. Um 14:00 Uhr erreichten wir wieder die Staatsgrenze Österreichs. Um 17:30 Uhr kamen wir erschöpft und müde in Oberwart an.
Zum Schluss sollte noch gesagt werden, dass wir sowohl die Annäherungsversuche  italienischer Jünglinge als auch einen „Einbruchsversuch“ unversehrt überstanden haben.
Wir bedanken uns bei unseren beiden Professorinnen, Frau Prof. Charlotte Tschögl-Kremsner, Frau Prof. Karoline Leuschner für die aufwendige Organisation dieser Kultur- und Projektreise, für die schönen und erlebnisreichen Tage an der Côte d’Azur und nicht zuletzt für die wunderbaren Weckversuche während der Busfahrten. Wir sind sicher, dass wir uns an diese Reise noch lange und gerne zurückerinnern werden.

 

Julia Grabenbauer und Janine Pomper 4AK